Das Ginkgoblatt

Ginkgo Museum

Die Ginkgoblätter entwickelten sich im Laufe der Jahrmillionen von ehemals feingabeligen, in verblüffender Vielfältigkeit ausgebildeten Blättern ( Nadeln gleich ), hin zu dem uns heute bekannten, zweigeteilten Ginkgoblatt. Ein unverwechselbares Charakteristikum ist der mehr oder weniger tiefe Einschnitt des Blattes, welcher dem Baum letztlich seinen vollständigen Namen verlieh ( Ginkgo biloba / Linne' - biloba steht für die Zweilappigkeit des Blattes)
- Auszug aus dem Buch Mythos Ginkgo -

© Brigitte Weber, Lindau

© Brigitte Weber, Lindau

>Blattformen des Ginkgo

Anatomie:
Als anatomische Besonderheit (flächenhaft breite Blätter ohne Mittelrippe, Blattnerven gabelig, verzweigt) wird er zwischen Palmfarnen (Cycadeen, im Gewächshaus zu sehen) und Nadelbäumen (Coniferen) eingeordnet, alle drei Klassen gehören zu den Nacktsamern (Gymnospermen).

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Symbolhafte Bedeutung des Ginkgoblattes

SYMBOL FÜR FREUNDSCHAFT UND LIEBE

Ein Baum besiegt die Zeit !

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. - Kahlil Gibran -

Mythos Ginkgo -

so brachte es vor kurzem jemand auf den Punkt und machte damit mehr als deutlich, welch ein unglaubliches, natürliches und botanisches Phänomen doch der Ginkgo biloba Baum nach wie vor ist, wenn man bedenkt, daß die Urform dieses Baumes vor über 300 Millionen Jahren bereits auf der Erde heimisch war. Ausgestattet mit perfekten Überlebensstrategien, durchpulst von sensibler Kraft und von ästhetischer Schönheit, beeindruckt und fasziniert er weltweit uns Menschen. Nicht erst seit der Zeit der deutschen Klassik, sondern schon viel, viel eher befassten sich bedeutende Persönlichkeiten mit den herausragenden Fähigkeiten dieses lebenden Fossils.

Der Ginkgobaum ist besonders widerstandsfähig gegen Krankheiten, Insektenplagen, Pilze, Feuer, Luftverschmutzung und sogar radioaktive Strahlung (Hoffnungssymbol Ginkgo).

Ginkgo ist n großen Städten weltweit einer der beliebtesten Allee Bäume, da er resistent ist gegen alle Arten der Umweltverschmutzung.

Besonders in Südostasien können wir von einem Ginkgo Kult sprechen, einer geradezu mythischen Verehrung dieses Baumes.

Auch in Europa wird das Interesse am Ginkgo immer größer, sei es bei der Erforschung und Nutzung in der Medizin, in der Kunst, in der Literatur oder als Symbol und individuelles Zeichen des Ausdruckes der Freundschaft, des gegenseitigen Verständnisses und der Liebe.

Mythos Ginkgo 2.0 -

In der Natur war der Ginkgo wahrscheinlich überall ausgestorben - überall ? Nein !

In entlegenen Bergtälern in China's Zhejiang Provinz in dem Tian Mu Shan Reservat, in einem Gebiet, in dem menschliches Leben schon seit ungefähr 1500 Jahren nachweisbar ist, hat der Baum in der Natur überlebt. Dort wachsen noch ca. 200 - 250 uralte Ginkgobäume am Ufer eines Flusses, ebenso an den Berghängen dieses imposanten Tales.

Alle anderen Ginkgo Bäume weltweit wurden von Menschenhand gepflanzt. Der männliche Baum hat eine schlanke säulenartige Form und ist etwas länger. Der weibliche Baum hat eine weitere Krone und insgesamt eine ausgebreitetere Gestalt. Der Baum kann sehr alt werden - 1000 Jahre oder älter. In China ist der älteste Ginkgobaum ungefähr 4000 Jahre alt.

Mehr zu dem Thema erfahren Sie wenn Sie als Sehenswürdigkeit das Ginkgo Museum in Weimar besuchen - eine Reise für alle Sinne - mitten in der Weimarer Altstadt.

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Goethe Gedicht Ginkgo biloba

© Goethe-Museum Düsseldorf, Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

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